Berichte


Weihnachtsbasteln und -backen mit dem Förderverein

Am 05.12.2019 war es wieder so weit. 27 Kinder der ersten und zweiten Klasse der Schule an der Bottwar trafen sich voller Vorfreude in der Grundschule in Kleinbottwar, um gemeinsam mit dem Förderverein zu basteln und zu backen. Zur Einstimmung sangen die Kinder, begleitet von einer Gitarre, ein Nikolauslied. Danach konnten die fleißigen Weihnachtsbäcker und -bastler ihre Geschicklichkeit an sechs Stationen unter Beweis stellen. Es wurden unter anderem Weihnachtskarten, Schneemänner und Tannenbäume gefertigt. Voller Stolz durften die Kinder am Ende die selbstgestalteten Werke und eine Tüte voller frischer Plätzchen mit nach Hause nehmen.

 


Autorenlesung

Reise nach „Stocksteef“

 

Im hohen Norden ein Abenteuer erleben, den Wind um die Nase wehen lassen und gleichzeitig in der Aula der Schule an der Bottwar sitzen!? Das gelingt nur mit Büchern und in diesem Fall mit dem Buch „Auf der Seeroute des Roten Hyazinthen“.

 

Michael Schuster, der Autor, besuchte uns in der Schule und nahm uns mit auf die Reise nach „Stocksteef“ an der Nordsee, wo seine Romanfigur Aaron Ginster mal wieder ein spannendes Abenteuer erlebt.

 

Weil wir Schwaben aber manche typischen Begriffe aus dem Norden nicht so gut kennen, wurden erstmal ein paar Wörter wie „Deern“ und „Buddelschiff“ geklärt – nein, kein Schiff mit Baggerschaufel. „Buddel“ bedeutet Flasche und bezeichnet die quergelegten Flaschen mit einem kleinen Schiff im Inneren. Auch Wörter aus „vergangener“ Zeit (das Aaron-Ginster-Abenteuer spielt im Jahr 1963) waren für die Kinder neu, zum Beispiel, was eine Jukebox ist. Das kennt heute kaum einer mehr.

 

Die Reise an die Nordsee war spannend und anschaulich durch die wunderschönen Bilder, die Michael Schuster selbst zeichnet. Mit den Leseproben nahm er uns mit auf die Schalmei-Inseln, wo die Kinder Mats, Sine, Aaron und Wibke dem Klabautermann „Roter Hyazinth“ auf seinem roten Geisterschiff begegneten. Reglos steht er im Mastkorb, eine langhaarige, bärtige Gestalt, durchsichtig wie das ganze Schiff und schaut stur geradeaus. Unheimlich! Welche spannenden Erlebnisse auf die vier warten, wurde nicht verraten. Denn eins war allen klar: Verraten geht nicht – selber lesen macht Spaß!

 

Michael Schuster lobte die Schülerinnen und Schüler für ihr aufmerksames Zuhören. Bei solch schönem Vortrag und lebendigem Erzählen können wir das Lob nur zurückgeben!

 

 

Das Kollegium der Schule an der Bottwar

 

 

 


 


Inklusionssportfest und Herbstprojekt

 

 

 

Die Kooperationen der Schule an der Bottwar, der Paul-Aldinger-Schule, dem Kinderhaus und dem GSV Kleinbottwar, sind auch in diesem Schuljahr ein zentraler Besandteil unseres Schullebens.

 

 

Viel Spaß bereitete allen Beteiligten das gemeinsame Herbstprojekt der Paul-Aldinger-Schule und der Klasse 2 der Schule an der Bottwar. An zwei gemeinsamen Vormittagen wurden Herbstlieder gesungen und Laternen gebastelt. Dazu besuchten die Klassen sich gegenseitig.

 

In der Paul-Aldinger-Schule bastelten die Kinder in Kleingruppen kreative Laternen. Wobei alle Beteiligten von der Ruhe und der Konzentration der Kinder, die fleißig am Arbeiten waren, begeistert waren. Es war ein schönes Miteinander der Kinder, die sich gegenseitig beim Falten und Kleben der Laternen halfen. Sichtlich beeindruckt traten die 2. Klässler der Schule an der Bottwar mit ihrer Klassenlehrerin Frau Velte den Rückmarsch an und alle freuten sich auf das gemeinsame Laternenfest, das der schöne Abschluss dieses tollen Herbstprojektes sein sollte.

 

Alle Kinder und Eltern wurden in die Paul-Aldinger-Schule eingeladen, um von dort aus den gemeinsamen Laternenlauf zum Reiterhof der Familie Nesper zu starten. Dort angekommen erwarteten uns schon die Martinsreiterin Emily auf ihrem Pferd Pete und Jessica Nesper, die uns mit ihrem Pferd Lady auf dem Rückweg begleiteten. Nachdem an insgesamt 4 Stationen stimmungsvolle Herbstlieder gesungen wurden konnten die Kinder noch beide Pferde streicheln. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Familie Nesper vom Reiterhof Nesper in Kleinbottwar.                                                                                                                                                                                                                            Zum Abschluss gab es eine Stärkung auf dem herbstlich geschmückten Schulhof der Paul-Aldinger-Schule und alle konnten sich mit Punsch und Hot Dogs stärken. Die Kinder der 2. Klasse waren sich einig: „Wir freuen uns auf das nächste Projekt mit der Paul-Aldinger-Schule“.

 

 

 

 

 

Beim gemeinsamen Inklusionssportfest herrschte ein buntes Miteinander. Acht Stationen waren in der Bottwartalhalle aufgebaut. Springen, Klettern, Rennen, Bauen – alle Kinder, die am letzten Freitag die bewegungsreichen Stationen durchliefen, hatten großen Spaß.

 

Für Bernhard Fähnle, der diese Aktion organisierte, war es wichtig, alle Kinder der beteiligten Einrichtungen zusammen zu bringen, so dass die Kinder in gemischten Gruppen gemeinsam die sportlichen Aufgaben bewältigen und die Freude an der Bewegung ausleben konnten. „Auch in diesem Jahr steht der Integrationsgedanke im Vordergrund“, so Fähnle.

 

 

Gerade in den Bereichen Bewegung und Sport, funktioniert ein inklusives Miteinander sehr gut. Daher konnte man Kinder beobachten, die gemeinsam Freude an der Bewegung haben und sich gegenseitig helfen. Wie jedes Jahr waren auch dieses Mal wieder die Landfrauen dabei, die die Kinder in der Pause mit Äpfeln versorgten. Auch freiwillige Helfer aus der Elternschaft halfen beim Auf- und Abbau und betreuten mit den Schul- und Kindergarten-Teams die Stationen.                                                       

 

Bürgermeister Thomas Winterhalter und Ortsvorsteher Horst Trautwein eröffneten das Sportfest und wünschten den Kindern viel Spaß an den tollen und abwechslungsreichen Stationen.  

Am Ende bekamen alle Kinder eine Urkunde und eine Medaille und somit gab es auch in diesem Jahr nur Sieger und strahlende Kinderaugen bei diesem großen gemeinsamen Sportfest.

 

 

 


Sparda Impuls Wettbewerb

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler der Schule an der Bottwar,

 

der Förderverein Schule an der Bottwar hat sich beim jährlich stattfindenden Förderwettbewerb der Sparda-Bank für das Jahr 2020 mit dem Schulprojekt „Inklusionssportfest 2020“ beworben und wurde in den Grundschulwettbewerb mit aufgenommen.

 

Das Projekt finden Sie unter www.spardaimpuls.de unter Schule an der Bottwar.

Wir brauchen nun möglichst viele Stimmen, die dieses Projekt unterstützen, damit wir Fördergelder (insgesamt 200.000 Euro) für unser Projekt erhalten.

 

Es wäre toll, wenn Sie alle und vielleicht noch viele Freunde von Ihnen an der Abstimmung teilnehmen würden.

 

Wenn Sie online auf der o.a. Seite sind, geben Sie bei „Abstimmung“ unter „Suche“ „Bottwar“ ein. Sie gelangen nun auf unser Schulprojekt. Anschließend geben Sie nach Anklicken des Projekts bei „Abstimmen“ Ihre Mobilfunknummer ein. An diese wird kostenlos eine SMS mit drei Abstimmungscodes versendet. Die drei Abstimmungscodes entsprechen drei Stimmen, die Sie dann bitte innerhalb von 48 Stunden für unser Schulprojekt abgeben sollten. Je mehr Stimmen, desto mehr Fördergelder sind möglich. Insgesamt 250 Projekte erhalten zwischen 250 und 4000 Euro Fördergelder. Abstimmen kann man vom 11. November bis zum 06. Dezember.

 

Mal sehen, wie viele Stimmen wir auf unser Projekt vereinen können. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

       Bernhard Fähnle

  1. Vorsitzender

 

Unser QR-Code für die Abstimmung

 

www.spardaimpuls.de


Halloween Kürbisschnitzen

Förderverein

 

 

Auch in diesem Jahr waren die Dritt- und Viertklässler der Schule an der Bottwar zum Halloween-Kürbisschnitzen vom Förderverein eingeladen. Viele Kinder haben sich das nicht entgehen lassen und haben sich den Nachmittag freigenommen um dabei zu sein. Die Kinder konnten erstmals zwischen orangenen, gelben und weißen Schnitzkürbissen wählen. Schnell war der Deckel ab und mit hoch gekrempelten Ärmeln und viel Energie wurden die Kürbisse ausgehöhlt. Einige Kinder wussten genau wie ihr Halloween-Kürbis aussehen soll, andere wiederrum haben sich anhand Musterbildern inspirieren lassen. Nachdem die Wunschgesichter aufgezeichnet waren, ging es ans Schnitzen. Mit viel Konzentration und Ausdauer haben die Kinder ihren Halloweenkürbis geschnitzt. Von schaurigen bis lachenden Kürbisgesichtern war alles dabei. Mit viel Freude und Stolz haben die Kinder ihre selbst gestalteten Kürbisse mit nach Hause genommen.

 

Petra Schreiber

 

 

 


 


 

FSJ beim GSV Kleinbottwar
und der Schule an der Bottwar


 

Mein Name ist Carolin Mutter, ich bin 18 Jahre alt und Sie fragen
sich sicher, was ich in meinem Altern noch in der Grundschule mache?
In diesem Schuljahr gibt es zum ersten Mal beim GSV Kleinbottwar
und der Schule an der Bottwar die Möglichkeit ein freiwilliges soziales Jahr, das sich Sport und Schule nennt, zu machen.
Dies ist ein gemeinsames Projekt des Ministeriums für Kultus, Jugend
und Sport BW, der Sportjugend des Landes und der Stiftung Sport in der Schule in Baden-Württemberg.

 

Dabei bin ich 70% in der Schule und begleite die Kinder sowohl im Sportunterricht, als auch im normalen Unterricht. Ich unterstütze die Lehrerinnen, indem ich die Kinder betreue, ihre Fragen geduldig  beantworte und den Kindern helfe, wo ich kann. Zudem unterstütze ich die Pausenaufsicht, da ich in den großen Pausen ein Auge auf den Fußballplatz habe. Die restlichen 30% bin ich im Verein tätig. Dort bin ich donnerstags beim Mini- und F-Jugend-Training. Freitags helfe ich Frau Mannsperger beim Kindertanzturnen in der Bottwartalhalle.
Teilweise helfe ich im Jugendtraining bei der HABO JSG, sowie immer bei den Handballcamps in den Herbst-  und Osterferien.
Des weiteren übernehme ich für den GSV und die HABO JSG verschiedene Aufgaben im organisatorischen und administrativen Bereich .
Es macht mir bisher sehr viel Spaß und wird mich in meiner persönlichen Entwicklung bestimmt viel weiter bringen.

 


Skipping Hearts

Herz-Vorsorge mit Spaß

Am 01. Oktober 2019 durften unsere 3. und 4. Klässer am 2 stündigen Basiskurs der Herz Stiftung teilnehmen.

Der angeleitete Workshop vermittelte viele Sprungvariationen mit dem Seil, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt wurden. Mit dieser sportlichen Form des Seilspringens haben die SchülerInnen einmal mehr ihre motorischen Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination auf spielerische Weise geschult.

Die Vorführung der erlernten Sprungtechniken vor den SchülerInnen der 1. und 2. Klasse, sowie vor Lehrerinnen und Eltern war in dder letzten Stunde dann der krönende Abschluss.


Ein brezliger Nachmittag

Der Förderverein der Schule an der Bottwar besucht mit Schülern aus Klasse 2 und 3 das Brezelmuseum in Erdmannhausen

 

Wie knifflig es ist, von Hand eine Brezel zu schlingen, haben die Zweit- und Drittklässler der Schule an der Bottwar im Brezelmuseum Erdmannhausen erfahren.

 

Die vierundzwanzig Jungen und Mädchen sind am Freitag, 22.06.2018 der Einladung des Fördervereins der Schule an der Bottwar gefolgt und haben am Nachmittag die Welt durch die Brezel betrachtet. Museumsführerin Sonja Hart schaffte es ganz souverän, die in zwei Gruppen aufgeteilten Grundschüler zeitgleich mit verschiedenen Aufgaben zu beschäftigen. Während die eine Gruppe den Brezelteig vorbereitete, löste die andere Gruppe mit großem Eifer ein Quiz zur Brezelgeschichte. Danach wurde getauscht.

 

Die Sonderausstellung „Der Brezel neue Kleider“ von Jürgen Roesner amüsierte die Kinder besonders, denn dort gab es ausgestellte Brezeln in quietschbunten Farben, mit rosa Glitzer verziert, im Fußballdesign, mit Kussmund, Zähnen oder gar mit Nikolausmotiv zu bestaunen.

 

Als Highlight des Nachmittags durften die Kinder, nach einer Führung durchs Museum, in der ehemaligen Backstube von Emil Huober eigene Brezeln schlingen. Trotz vorherigem Üben mit Seilen aus Wolle, gelang es den meisten nicht auf Anhieb, den teils noch klebrigen Teig so in Form zu rollen und zu schlingen, dass eine Brezel erkennbar wurde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entstanden dann aber schnell doch noch echte Meisterwerke. Mit Salz und Sesam verziert und mit Namen der Nachwuchsbäcker versehen, kamen die Brezeln anschließend in den Ofen.

 

Während der Backzeit haben sich die kleinen Museumsbesucher im Filmraum noch die Legende des Bäcker Frieder als Hörspiel mit eindrucksvoller Lichtinszenierung anhören dürfen.

 

Nach zweieinhalb Stunden machten sich die Kinder mit vielen tollen Eindrücken und den selbst gebackenen, duftenden Brezeln im Gepäck wieder auf den Heimweg.

 

11.07.2018


Besuch im Urmenschmuseum

Schüler der Klasse 2 der Schule an der Bottwar machten sich im März zu Fuß auf den Weg von Kleinbottwar nach Steinheim, wo ein Besuch des Urmenschmuseums auf dem Programm stand. Organisiert wurde der Ausflug vom Förderverein der Schule an der Bottwar, geleitet wurde die Museumsführung von Petra Möhle. Diese begann ihren Vortrag mit dem Urknall, mit der Entstehung der Sonnensysteme und letztlich der Entstehung der Erde und ihren Lebewesen. Man erfuhr, wie die Lebewesen vom Wasser ans Land kamen und sich der Mensch aus einem affenähnlichen Geschöpf entwickelte. Anschließend wurde der Bogen geschlagen zu den einzelnen Fundstücken aus den Kiesgruben in Steinheim mit den frühen Wald- und Steppenbewohnern inklusive Steppi. Höhepunkt war selbstverständlich der Schädel des Steinheimer Menschen. Die vermutlich junge Frau hatte vor ca. 400 Tausend Jahren gelebt. Das plastische Modell fand genauso die Aufmerksamkeit der Kinder wie das Signal „Don’t touch“, wenn man der Frau zu nahe kam.

 

Da man nach Beendigung des Museumsbesuchs noch etwas Zeit bis zum Abholung der Kinder hatte, wurde kurzerhand dem Polizeiposten Steinheim und Bürgermeister Winterhalter ein Besuch abgestattet.

 

Letztlich war der Ausflug eine wirklich gelungene Veranstaltung, die man nächstes Jahr unbedingt wiederholen sollte. Ein besonderer Dank gilt Frau Möhle, die in bewährter Weise die Kinder mit ihren Ausführungen und Erzählungen zu fesseln verstand.

 

März 2018


Besuch bei der Polizei

Unser Ausflug nach Marbach

 

Wir, die Klasse 4 der Schule an der Bottwar, sind im Januar gemeinsam mit Herrn Fähnle vom Förderverein unserer Schule und unseren Lehrerinnen Frau Schwarz und Frau Schätzler nach Marbach gefahren. Dort haben wir zuerst die Polizeiwache und anschließend das Schillergeburtshaus besucht.

 

Bei der Polizei versammelten wir uns zuerst im Schulungsraum. Herr Lachnitt, der Polizist, hat uns viel über Polizeiarbeit erzählt. Zum Beispiel, welche Polizeiwache für welche Orte zuständig ist, wie die Leitzentrale funktioniert und wir durften auch Waffen, die im Dienst verwendet werden, anschauen.  Danach sind wir einen Stock tiefer zu den Zellen gegangen. Wir wurden als Klasse eingesperrt – aber sie haben nur so getan, als würden sie uns einsperren. In der Zelle ist ein Verbrecher aber höchstens zwei Tage. Danach geht er vors Gericht. Herr Lachnitt zeigte uns, wie man Leute durchsucht und abführt. Außerdem waren wir in denmRaum, wo alle Verbrecher fotografiert und die Fingerabdrücke genommen werden. Zum Schluss durften wir das Polizeiauto genau unter die Lupe nehmen und uns sogar kurz reinsetzen. Wir wissen jetzt auch, wofür die Nummer auf dem Dach des Polizeiautos ist!

 

Nach dem Besuch des Polizeireviers gingen wir in das Schillergeburtshaus. Dort ist, wie schon der Name sagt, das Zimmer, in dem Friedrich Schiller geboren wurde. Wir waren sehr erstaunt, wie wenig Platz die Familie Schiller damals hatte. Auch die Küche war sehr klein und sie musste für zwei Familien reichen (für den Vermieter und Familie Schiller). Die Frau vom Museum hat uns vom Leben Friedrich Schillers erzählt und wir konnten viele spannende Sachen in den kleinen Räumen entdecken: Bilder, Statuen, Kleidungsstücke von damals und sogar eine Perücke. Schillers berühmtestes Lied ist „Freude schöner Götterfunke“, das ist unsere Europahymne. Im Schillergeburtshaus war sogar schon einmal die Queen von England zu Besuch – und wir haben uns auch ins Gästebuch eingeschrieben.

 

Das war ein sehr schöner und spannender Tag. Wir haben viel dazugelernt. Einen besonderen Dank an unseren Förderverein und Herrn Fähnle, der uns diesen tollen Ausflug ermöglicht hat.

 

 

Klasse 4, Januar 2018


Ausflug nach Marbach zuR Polizei und Schillergeburtshaus

Ein spannender Vormittag in Marbach

 

Am 26. Januar machten wir – die Klasse 4 der Schule an der Bottwar – mit Herrn Fähnle (vom Förderverein) und unserer Lehrerin einen Ausflug nach Marbach. Wir besuchten die Polizei. Das Gebäude ist rundlich gebaut und sieht von außen sehr klein aus, aber eigentlich ist es größer. Frau Faff und Herr Lachnitt von der Polizei führten uns herum und erklärten uns alles.

 

Zuerst waren wir in der Zentrale, dem Funkraum. Es gab auch einen Waffenschrank mit vielen Waffen, die je nach Einsatz gebraucht werden. Außerdem durften wir die Handschellen ausprobieren. Manche kleine Hand konnte sich auch ohne Schlüssel befreien.

Danach schauten wir uns die Zelle an. Außer einer Holzbank zum Liegen mit Decken und einem „Stehklo“ gab es darin nichts. Es hat ganz komisch gerochen. (Die Zelle war in der Nacht davor zum Ausnüchtern belegt.) Herr Lachnitt hat an Nico gezeigt, wie man einen anderen durchsucht. Das geht blitzschnell.

In einem Zimmer im Keller werden Leute, die erfasst werden müssen, fotografiert und vermessen. Lilia war unsere „Täterin“. An ihr wurde uns gezeigt, wie Fingerabdrücke genommen werden. Zum Glück geht die schwarze Farbe wieder gut ab.

Draußen im Hof konnten wir das Polizeiauto genau unter die Lupe nehmen und den Spurensicherungskoffer anschauen. Wir haben viel Neues über die Polizei gelernt.

Danach liefen wir zum Schillergeburtshaus. Die Museumsführerin hat uns erzählt, dass Friedrich Schiller und seine Familie in dem kleinen Raum unten gelebt haben. Die Küche teilten sie sich mit ihrem Vermieter. Seine Wohnräume (und Werkstatt) waren im 1. Stock. In den Räumen waren viele Skulpturen zu sehen, und wir konnten an Computern Bilder anschauen und Erklärungen lesen. Schiller wurde 1759 geboren. In einer Vitrine lag sein weißer Babyanzug und das Taufhäubchen. Klasse fanden wir auch die kleine Spieluhr, die „Ode an die Freude“ spielt, wenn man sie dreht.

Es war ein spannender, toller Ausflug für uns! Vielen Dank an Herrn Fähnle und den Förderverein, der uns die Fahrt und den Eintritt ins Museum bezahlt und die Führung im Polizeirevier ermöglicht hat.

 

Klasse 4, 26.01.2017


Klasse 3 und 4 im Fehling-Lab

Anfang Dezember waren die Dritt-und Viertklässler zu Besuch im Fehling-Lab an der Universität Stuttgart. Wir bekamen weiße Mäntel und Schutzbrillen, sodass wir wie richtige Forscher aussahen. Anschließend konnten wir in drei verschiedenen Laboren experimentieren:

 

Im Riechlabor stellten wir aus Lavendel ein Parfum her. Im Farblabor entdeckten wir, dass schwarz nicht gleich schwarz ist, indem wir schwarze Faserstifte untersuchten. Im Kristalllabor untersuchten wir die Eigenschaften von Salz und Zucker.

 

Mit Hilfe einer Tablettenröhre und einer Brausetablette ließen wir mit lautem Knall eine Rakete starten. Das gefiel den meisten Kindern am besten.

 

Wir gossen uns einen Reagenzglasständer aus Gips, den wir dann zusammen mit weiteren Materialien mit nach Hause nehmen durften, um weiter experimentieren zu können.

 

Petra Hörner, 07.01.2017


Radfahren in Klasse 4

Noch vor den Herbstferien fand die Verkehrserziehung „Radfahren“ mit der Polizei in Klasse 4 statt. Dazu kamen die Schülerinnen und Schüler mit ihrem eigenen Fahrrad zur Schule. Jedoch musste das Rad bis zur bestandenen Prüfung tapfer auf dem Hin- und Rückweg geschoben werden. (Ausnahme: Die Eltern begleiten ihre Kinder mit dem Fahrrad.)

 

Das Rad muss natürlich verkehrssicher sein. Kleine Mängel wurden bis zum nächsten Mal behoben und jedes Fahrrad konnte mit dem Aufkleber der Polizei ausgezeichnet werden. Die ersten beide Male wurde auf dem Parkplatz gefahren. Anfahren, an Hindernissen vorbeifahren, rechts abbiegen, links abbiegen und vieles mehr wurde eingeübt. Wichtig sind auch die Schilder, die den Verkehr regeln.

 

Wie wichtig diese Einheit ist, zeigt sich auch daran, dass einzelne Kinder anfangs Probleme hatten, ihr Rad sicher zu beherrschen und die gelernten Regel umzusetzen.

 

Beim dritten Mal ging es ins Wohngebiet nebenan. Mit Unterstützung der Eltern wurde hier unter „realen“ Bedingungen das Linksabbiegen, Umfahren von parkenden Autos, Abstand halten, Rechtsabbiegen… geübt. Besonders wichtig war das Umschauen und auch beim Rechtsabbiegen war ein Blick nach links an manchen Stellen „lebenswichtig“. Nicht immer verhielten sich die Autofahrer richtig und so nahmen sie den Radfahrern schon mal die Vorfahrt!

Bei der „Generalprobe“ gab es noch einige Fehler, in manchen Fällen zu viele Fehler. Doch bei der „Prüfung“ zeigten alle, dass sie die Regeln im Straßenverkehr beherrschen.

 

Auch die „theoretische Prüfung“ (Fragebogen der Polizei) haben alle bestanden.

 

So erhielten die Viertklässler am Ende ihren Fahrradpass und die „Erlaubnis“, ab jetzt mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. Mal sehen, wie lange das Wetter das Radfahren noch „zulässt“… Aber im Frühjahr wird es sicher viel genutzt!

 

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Herzog und Herrn Bischoff von der Verkehrspolizei, die mit Humor und Genauigkeit die Schülerinnen und Schüler optimal vorbereitet haben. Danke auch an die Eltern, die durch ihre Unterstützung das Fahren im Realverkehr ermöglicht haben!

 

Ute Kehl, 06.11.2016